Unsere Welpen verlassen uns mit einem EU-Heimtierausweis, Stammbaum, einer Kopie der Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere und einer tierärztlichen Untersuchung. Natürlich sind sie auch geimpft, gechipt und entwurmt.
Jeder Welpe hat ein Spielzeug, das von Geburt an bei ihm war, und eine Decke, die in seiner Welpenkiste lag. Diese Gegenstände riechen nach seinem Zuhause und geben ihm Sicherheit, wenn er uns verlässt. Bitte legen Sie diese in das Bett Ihres Welpen – das macht die Eingewöhnung leichter.
Zusätzlich bekommen Sie das gewohnte Futter und ein kleines Starterpaket. In dem Starterpaket finden Sie Futter, Shampoo, ein kleines Hundebett, ein Spielzeug und eine Decke, Ausweise, Informationen zu den Zuchtverbänden und Bilder Ihres Welpen.
Eine kleine Checkliste
Das können Sie vor dem Einzug besorgen
- Futter- und Trinknäpfe (am besten rutschfest)
- Körbchen oder Hundebett
- Decken und Kuscheltiere
- Transportbox
- Kotbeutel
- Kamm und Bürste
- Shampoo
- Augen und Ohrenpflege
- Leine und Halsband
- Leckerli
Die erste gemeinsame Zeit
Bitte bedenken Sie, für einen Welpen ist es die ersten Tage genauso aufregend, sogar beängstigend plötzlich in einer neuen Umgebung zu sein.
Es ist wichtig, ihn in Ruhe die Umgebung erkunden zu lassen. So kann er lernen, wo er Futter, Wasser und eine Rückzugsmöglichkeit findet. Wenn er Aufmerksamkeit möchte, wird er sich bemerkbar machen und auf Sie zukommen.
Die Zeit zwischen der 7. und 16. Woche prägt einen jungen Hund und er vergisst niemals, was er in diesen Wochen gelernt hat. Seine Erfahrungen, die Guten wie die Schlechten, prägen seine Persönlichkeit dauerhaft und unwiderruflich. Sie machen ihn zu einem zutraulichen oder scheuen und zu einem vorsichtigen oder eigensinnigen Hund. Er soll und wird selbständig entscheiden, in welcher Umgebung er sich sicher fühlt, und er gebraucht hierbei stetige Führung und Sicherheit.
Ein junger Hund soll mit Menschen in Kontakt kommen, auch in einer ihm fremden Umgebung. Hier erlernt er, sich sicher zu fühlen auf Spaziergängen, beim Tollen mit anderen Hunden, sich anfassen streicheln oder aber auch mal striezen zu lassen. Er muss Bekanntschaft mit älteren Menschen, Kleinkindern, Fahrrädern, Kinderwagen, Autoverkehr, Treppensteigen, Fahrstuhlfahren, Leinenführung und vielem mehr machen, wo er Situationen ausgesetzt wird, die ihm noch nicht bekannt sind. Wichtig ist auch, ihn an tägliche Situationen zu gewöhnen, damit er auch diese Unterschiede kennen lernt.
Im Alter von 7 bis 9 Monaten werden die meisten Hunde auf einmal ungewohnt renitent, sie erscheinen dumm, dreist und flegelhaft, manchmal aber auch eher dünnhäutig und reizbar. Während der Pubertät findet ein erneutes prägungsähnliches Geschehen statt. Im Gehirn werden nun viele Nervenverknüpfungen umgebaut, man sollte sich also nicht wundern, wenn der Hund plötzlich eine „lange Leitung“ zu haben scheint und Erlerntes nicht mehr beherrscht.
Diese Monate sind aber auch schnell überstanden und man hat seinen Liebling wieder. Er braucht gerade zu Beginn vor allem die Zeit, Geduld und Liebe der neuen Besitzer.

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